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Freitag, 27 März 2020 12:18

55 Jahre Renault 16: familienfreundliches Raumwunder

geschrieben von Projekt-Renault
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Erste Mittelklasse-Limousine mit Schrägheck

Jubiläum für einen automobilen Meilenstein: Mit dem Renault 16 präsentierte der französische Automobilhersteller vor 55 Jahren die erste Mittelklasse-Limousine mit Schrägheck, großer Kofferraumklappe und variablem Innenraumkonzept. Der als Antwort auf den Babyboom der 60er-Jahre konzipierte Renault 16 war bei seiner Präsentation im März 1965 eine automobile Sensation und ließ die konventionellen Stufenheckmodelle mit einem Schlag alt aussehen.

Elegant wie eine Limousine und dabei geräumig und wandlungsfähig wie ein Kombi, lautete die Vorgabe des damaligen Renault Präsidenten Pierre Dreyfus für das neue Familienauto. Gaston Juchet gelang schließlich der wegweisende Entwurf eines Viertürers mit Schrägheck und je drei Seitenscheiben. 1965 feierte der Renault 16 auf dem Genfer Auto-Salon seine Messepremiere mit einem überwältigenden Presseecho: „Sieg der Vernunft: innen größer als außen”, jubelte die Zeitschrift „hobby” und selbst die „auto motor und sport” schrieb von einem „neuen Begriff in der Mittelklasse”.

Der Renault 16 bestach durch eine bis dahin nicht gekannte Innenraumvariabilität und wurde zusammen mit seiner Wirtschaftlichkeit und dem Oberklasse-Gefühl zum Publikumsliebling. Es folgten Top-Verkaufsergebnisse und die Auszeichnung als „Auto des Jahres 1965”. 1972 rollte in Sandouville der einmillionste Renault 16 vom Band. Selbst als Ende 1975 der Nachfolger Renault 20 auf den Markt kam, bedeutete dies nicht das Aus für den Renault 16: Noch bis zum Januar 1980 wurde er weiter produziert. Insgesamt baute Renault 1.845.959 Exemplare dieses Meilensteins in der Unternehmensgeschichte.

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