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Dienstag, 16 Februar 2021 11:52

Initiale Paris

geschrieben von Projekt-Renault
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Internationale Automobil-Ausstellung 2013

Renault Studie Initiale Paris gibt Ausblick auf Espace Nachfolger

Mit dem Concept Car Initiale Paris gibt Renault auf der 65. Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt einen ersten Ausblick auf das Nachfolgemodell der Großraum­limousine Espace. Gleichzeitig schließt Renault damit die Serie von sechs aufsehenerregenden Fahrzeugstudien ab, die sich am Lebenszyklus des Menschen orientieren. Der Initiale Paris verkörpert die genussvolle Lebensphase der Weisheit und Gelassenheit des Alters. Dazu verbindet er modern interpretierte SUV- und Van-Merkmale mit dem luxuriösen Komfort einer Oberklasse-Limousine. Renault zeigt den Initiale Paris in Frankfurt zusammen mit seinen Vorgänger­studien, die seit 2010 unter Leitung von Designchef Laurens van den Acker entstanden sind. Weitere Neuheiten auf dem Renault Stand sind die rundum aktualisierten Mégane und Mégane R.S. Modelle mit dem neuen Renault Markengesicht und optimierter Ausstattung. Darüber hinaus stellt Renault auf der IAA sein neues Formel 1-Antriebssystem „Energy F1-2014“ und den neuen Null-Emissionen-Monoposto Spark-Renault SRT_01E für die rein elektrische Rennserie Formel E vor.

Die Studie Initiale Paris weist auf wesentliche Designelemente des künftigen Espace hin und interpretiert die Renault Oberklasse in neuer, unkonventioneller Form. Mit ihren fließenden, kraftvollen Lin­ien folgt sie der Designstrategie Laurens van den Ackers, die auf sinnlichen, organischen Formen basiert.

Individuelle Fahrzeugkonzepte für alle Lebensabschnitte

Die Designphilosophie von Renault rückt den Menschen in den Mittelpunkt und orientiert sich dabei an seinem Lebenszyklus. Sechs individuelle Konzeptfahrzeuge verkörpern die unter­schied­lichen Lebensabschnitte mit ihren speziellen Mobilitäts­anfor­derungen. Den Auftakt machte im Juli 2010 die zweisitzige Coupé-Studie DeZir. Sie verkörpert die Phase des Kennenlernens und Verliebens junger Menschen. Ihr folgte im März 2011 das Crossover-Konzept CAPTUR. Es weckt gezielt Assoziationen an eine Abenteuertour, bei der ein junges Paar die Welt entdeckt. Der ebenfalls im März 2011 präsentierte R-Space steht symbolisch für den darauf folgenden Lebensabschnitt der Familiengründung. Mit dem Elektro-Kombivan Frendzy verknüpfte Renault im Juli 2011 die Berufs- mit der Freizeitwelt. Der Twin’Z zielt auf Menschen, die in der Lebensmitte stehen und ihre Zeit aktiv und dynamisch gestalten.

Der Initiale Paris ist auf die Weisheit und Gelassenheit des Alters abgestimmt und die Fähigkeit, das Leben entspannt zu genießen. Entsprechend besticht er durch luxuriösen Komfort, großes Raumangebot und souveräne Motorisierung.

Inspiration aus Luftfahrt und Architektur

Mit 4,85 Metern ist das Concept Car etwa so lang wie der aktuelle Grand Espace. Beim Design der Studie ließ sich das Team um Laurens van den Acker aus Architektur und Luftfahrt inspirieren. Gleichzeitig vereinten sie drei Fahrzeugklassen in einem neuen Konzept.

Der markante Kühlergrill und die prägnante Schulterlinie sind nach dem Vorbild einer dynamischen Oberklasse-Limousine geformt.

Hinzu kommen kraftvoll modellierte Flanken und groß dimensionierte 22-Zoll-Räder wie bei einem SUV.

An einen Van erinnern dagegen unter anderem die großen Fensterflächen.

Die hinteren Seitenfenster sind wie ein Flugzeugleitwerk geformt. Die integrierten, elektronisch gesteuerten Aerodynamikkappen ver­stär­ken den emotionalen Auftritt.

Rollende Hommage an Paris

Kühlergrill, Felgen, Seitenpartien und Einstiegsleisten des Initiale Paris sind mit einem Rautenmuster verziert, das an das Metall­skelett berühmter Pariser Monumente wie Eiffelturm und Grand Palais erinnert. Als besonders originelle Hommage an Paris ist in das Aluminium-Plexiglasdach ein transparenter Plan der franzö­sischen Hauptstadt mit den Stadtvierteln, Hauptverkehrs­adern und der Seine graviert.

Effektvoll ist auch die Karosserielackierung im Farbton „Amethyst“. Je nach Blickwinkel und Lichteinfall changiert sie wie der Samt einer Schmuckschatulle zwischen tiefem Schwarz-Metallic und dunklem Violett. Das „I“ aus dem Namen Initiale Paris ziert Felgen und Fahrzeugflanken.

Zum individuellen Erscheinungsbild der Studie trägt auch die markante Lichtsignatur bei. Sie wird geprägt von Tagfahrlichtern, die wie eine Klammer in die Hauptscheinwerfer integriert sind. Das Aufblitzen der Lichter erweckt dank eines speziellen Mechanismus die Assoziation mit einem Lidschlag. Die Außenspiegel sind durch Rückschaukameras ersetzt.

Luftiger Innenraum mit komfortablen Sitzen

Gegenläufig angeschlagene Türen und elektrisch absenkbare Trittstufen erleichtern den Einstieg in den futuristisch gestalteten Innenraum. Die komfortablen Sitze der ersten und zweiten Reihe, der profilierte Wählhebel sowie ein System von Leuchtstreifen, das sich durch das Interieur zieht, erinnern an einen exklusiven Privat-Jet. Zum edlen Charakter trägt auch der Kabinenboden mit einem Parkett aus mattem Holz und Aluminium bei.

Fahrer- und Beifahrersitz sowie die Einzelsitze in der zweiten Reihe sind am Mitteltunnel befestigt und scheinen ebenso wie die Mittelkonsole im Raum zu schweben. Besonders raffiniert: Die beiden Bildschirme in der Konsole verschmelzen optisch mit dem matten Holz der Oberfläche.

Variabel: Rückbank aus flexiblen Lamellen

Die durchgehende Sitzbank in der dritten Reihe ist aus flexiblen Lamellen gestaltet, die eine Vielzahl von Konfigurationen erlauben. Mit ihrer Hilfe lässt sich etwa die Rückenlehne ganz oder teilweise zusammenklappen oder eine Armlehne bilden. Mit dem innovativen und ästhetisch gelungenen System folgt der Initiale Paris ganz der Renault Markentradition wegweisender variabler Innenraumkonzepte.

Zum Wohlbefinden an Bord tragen auch die wechselnden Licht­stimmungen je nach Tageszeit bei. Nachts wird der Innenraum beispielsweise in sanftes, beruhigendes Licht getaucht. Außerdem aktivieren sich abhängig von der Geschwindigkeit und anderen Fahrparametern verschiedene Leuchtbänder oberhalb des Kombiinstruments.

Eigene Klangsignatur und Surround-Soundsystem von Bose®

Den individuellen und hochwertigen Charakter des Initiale Paris unterstreicht die spezielle Klangsignatur, die beim Starten des Fahrzeugs im Innenraum ertönt. Sie entstand in Zusammenarbeit von Renault und dem französischen Zentrum für Musik- und Akustikforschung IRCAM unter Leitung des Komponisten und Sounddesigners Andrea Cera.

Das Surround-Soundsystem von Bose® erzeugt mit 32 Lautsprechern, davon neun Bose® Bass-Reflexboxen, ein natürliches, dreidimensionales Klangerlebnis wie bei einem Livekonzert. Ein digitaler 12-Kanal-Verstärker stimmt die Wiedergabe ohne Zeitverzug oder qualitative Verluste auf die akustischen Besonderheiten des Innenraums ab. Die Bose Centerpoint® Signalverarbeitung erlaubt auch das Audiostreaming in Surround-Qualität, also die Wiedergabe von MP3-Audiodateien von einem Mobiltelefon, iPod® oder anderen externen Musikträgern.

Vier Lautsprecher in jeder Kopfstütze für perfekten Sound

Als besonderes Highlight sind in die Kopfstützen des Fahrer- und Beifahrersitzes sowie der beiden Einzelsitze der zweiten Reihe jeweils zwei Boxen mit je zwei Lautsprechern für exklusiven Personal® Surroundsound integriert. Der 360-Grad-Klang aus vier Lautsprechern pro Sitz vermittelt jedem Passagier ein individuelles Hörerlebnis, als säße er mitten im Geschehen. Hinzu kommen für eine hochpräzise Mittelton- und Basswiedergabe eigens für den Initiale Paris entwickelte Bass-Reflexboxen.

Kraftvoller dCi 130-Diesel mit Twin-Turbo-Technologie

Als Antrieb für den Initiale Paris dient ein durchzugsstarker Downsizing-Vierzylinder auf Basis des dCi 130-Dieselmotors. Das Triebwerk bietet ein maximales Drehmoment von 400 Nm, wovon 90 Prozent bereits ab 1.500 1/min zur Verfügung stehen. Möglich wird dies durch die moderne Twin-Turbo-Technologie. Bei der zweistufigen Aufladung werden ein kleiner und ein großer Turbolader hintereinandergeschaltet. Fährt der Initiale Paris mit niedrigen Drehzahlen, verdichtet der kleine Lader die Ansaugluft. Bei höheren Drehzahlen tritt der größere Lader in Aktion.

Weitere Besonderheit sind neuartige Kolben aus Stahl anstelle von Aluminium. Vorteil: Stahlkolben dehnen sich bei hohen Tempe­raturen weniger aus, wodurch sich die Reibung mit den Zylinderlaufbuchsen verringert. Resultat ist ein geringerer Kraft­stoffverbrauch. Zur Verringerung des Gewichts sind die Kolben wie in den Formel 1-Triebwerken von Renault Sport hohl ausgeführt.

Durch das innovative Motorenkonzept sinken der Kraftstoff­ver­brauch im Vergleich zu einem Dieselaggregat vergleichbarer Lei­stung um 25 Prozent und die CO2-Emissionen um 40 Prozent.

Die Kraftübertragung erfolgt über das 6-Gang-EDC-Doppel­kup­plungs­getriebe, das ebenfalls nach Vorbild der Formel 1 per Elek­tro­impuls (Shift-by-Wire) angesteuert wird.

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